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Europäische Hochschulallianzen zielen darauf ab, Lehre, Forschung und Verwaltung grenzüberschreitend zu integrieren, indem sie digitale Strategien und Internationalisierungsstrategien aufeinander abstimmen. Dieser Beitrag skizziert zunächst die gemeinsamen Ziele und Governance-Modelle der Allianzen. Anschließend wird die zentrale Rolle einer föderierten IT-Infrastruktur – die Identitätsmanagement oder interoperable Lernsysteme bereitstellt – hervorgehoben und erläutert, warum laufende technische Entscheidungen notwendig sind, um den sich wandelnden Vorschriften sowie den Anforderungen an Skalierbarkeit und Interoperabilität gerecht zu werden, wie sie beispielsweise im Higher Education Interoperability Framework (HEIF) beschrieben sind. Anhand der Technischen Kommission (TC) von Unite! als Fallstudie werden deren Mandat, Zusammensetzung und der durchgängige Arbeitsablauf dargestellt. In den abschließenden Abschnitten werden die gewonnenen Erkenntnisse reflektiert und Erfolgsfaktoren sowie zukünftige Ausrichtungen (z. B. die Einbindung der TC in die Kernorganisation der Allianz) zur Aufrechterhaltung der transnationalen Zusammenarbeit aufgezeigt.

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