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Der Beitrag reflektiert den EULiST-Seminarcheck, ein Beratungsangebot zur Öffnung von Lehrveranstaltungen für Partneruniversitäten einer Hochschullallianz durch frei lizenzierte Materialien. Anhand eines beispielhaften Beratungsprozesses wird gezeigt, wie ein Kurs innerhalb der Allianz als Boundary Object fungiert und so bottom‑up Kooperation in der Hochschullehre ermöglicht. Die Reflexion bietet „lessons learned“ und theoretische Denkanstöße. Es wird argumentiert, dass der Prozess als Boundary Object erfolgreich das Spannungsfeld von Standardisierung und interpretativer Flexibilität in der Allianz navigiert; und dass die notwendige Grenzarbeit der Lehrenden Zeit, Know‑how und Ressourcen erfordert.

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