„Wir brauchen eine bestimmte Einstellung“: Operative und strategische Treiber der Identitätsbildung in EUI-Allianzen
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Meta-Organisationen wie die Allianzen der European Universities Initiative (EUI) erfordern komplexe Prozesse institutioneller Zusammenarbeit, bei denen die strukturellen Unterschiede der teilnehmenden Universitäten in Gemeinsamkeiten, gemeinsame Ziele und damit in eine organisationale Identität übersetzt werden. Dieser Artikel untersucht, wie verschiedene Akteure innerhalb eines EUI-Allianzprojekts – nämlich operativ tätiges wissenschaftliches Personal und Universitätsrektoren von neun Hochschulen – eine organisationale Identität im Hinblick auf die zu erreichenden Ziele und Transformationen gestalten. Auf der Grundlage qualitativer Gruppen- und Experteninterviews zeigen wir, dass ihre organisationale Identität bottom-up durch interne und externe Prozesse geformt wird, die darauf abzielen, Wandel und Transformation zu steuern, indem der institutionelle Wert maximiert wird, während die Universitätsleitungen zum Zeitpunkt der Interviews eher eine symbolische Rolle einnehmen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass der Ansatz der organisationalen Identität einen analytischen Rahmen für die Untersuchung von Veränderung und Wirkung bietet und die Bedeutung des Projekt-Nutzen-Managements innerhalb der EUI-Allianzen hervorhebt.
