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Europäische Hochschulallianzen werden überwiegend als administrative Instrumente betrachtet, doch ihre pädagogischen und kulturellen Dimensionen bleiben bislang wenig erforscht. Dieser Artikel stellt das U!REKA Lab: Urban Commons als transformativen Bildungsraum innerhalb der U!REKA European University vor. Aufbauend auf Theorien des erfahrungs- und projektbasierten Lernens (Dewey, 1938), des weltzentrierten Lernens (Biesta, 2022), der situierten Partizipation (Lave & Wenger, 1991), des kritischen transformativen Lernens (Mezirow, 2000) und der Commons-Governance (Ostrom, 1990; Bollier & Helfrich, 2019) zeigt die Analyse, wie Studierende im U!REKA-Labor durch verkörpertes Engagement, Co-Kreation, Governance-Praktiken und interkulturellen Vergleich lernen. Beispiele aus den U!REKA-Städten Amsterdam, Frankfurt, Gent, Helsinki und Ostrava veranschaulichen, wie das U!REKA Lab partizipative und engagierte Forschung betreibt, zeitgemäße pädagogische Ansätze erforscht, das Commons-Denken fördert und gleichzeitig neue Formen der internationalen Zusammenarbeit etabliert.

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