Call for Papers: ZFHE 22/1
Veröffentlicht am 2026-05-09Call for Papers: ZFHE 22/1
Bildungsprozesse in Studium und Lehre: Erziehungswissenschaftliche Beiträge zur Hochschulforschung
Hrsg. C. Scheid, P. Münte, M.- Groder & F. Lessky
Zum Themenschwerpunkt
Die aktuellen Debatten zu Studium und Lehre sind von Fragen der Steuerbarkeit von Hochschulen (Bremer and Lange-Vester, 2022; Krempkow et al., 2021), der Qualitätsentwicklung (Felt and Fochler, 2024; Hagenauer et al., 2018), der Karrierestrukturen im Wissenschaftssystem (Krempkow et al., 2025; Schiffecker et al., 2026), der Verbesserung von Lehr-Lern-Prozessen (Geier et al., 2026; Volk et al., 2025) und insbesondere auch zu erwünschter bzw. nicht erwünschter sozialer Zusammensetzung der Studierendenpopulation dominiert (Freitag et al., 2022; Tupan-Wenno et al., 2016). Hochschulen werden wesentlich unter dem Gesichtspunkt von beeinflussbaren Input-Output-Beziehungen, dabei angelegten Maßstäben der Effizienz, der Nachhaltigkeit, der Diversität, sowie der erfolgreichen Vermittlung von systematisierten Kompetenzen betrachtet (Hüther and Krücken, 2016). Zur Erreichung dieser Forschungsziele ist ein interdisziplinärer Zugang innerhalb der Hochschulforschung unerlässlich.
Dennoch kann sich ein Blick in (sub-)disziplinäre Perspektiven als gewinnbringend erweisen, da sie aus ihren besonderen Traditionen heraus kritisch-innovative Impulse in die Hochschulforschung hineintragen können (Pasternack et al., 2025). Aus einer erziehungswissenschaftlich-bildungstheoretischen Perspektive stellt sich z. B. die Frage, ob die bestehenden, prominenten Zugänge ausreichen, um nachhaltig die Zukunft der Institution der Universität und der Hochschulen entwerfen und begleiten zu können. Hochschulen sind aus einer erziehungswissenschaftlich-bildungstheoretischen Perspektive nämlich vor allem Orte, an denen prägende Bildungserfahrungen gesucht und gefunden werden können (Lessky, 2024) und bezüglich derer sich die Frage stellt, wie Hochschulen diese einzigartigen Erfahrungen ermöglichen (Nairz-Wirth and Feldmann, 2018; Schäfer, 2023). Sie sind Bildungsinstitutionen, an denen neue Erkenntnisse formuliert werden, an denen bildungsfähige Subjekte sich organisiert mit Wissenschaft, ihren Texten, Argumentationsweisen und Gegenständen auseinandersetzen, innerhalb derer folglich entsprechend fundierte Prozesse des Sich-Entwickelns, Sich-Formens und Sich-Bildens zu erwarten sind und damit zu einem wissenschaftlichen Diskurs sowie in vielen weiteren sozialen Bereichen auf besondere Weise beitragen können (Nairz-Wirth and Feldmann, 2019; Huber, 2019). Diese Prozesse, die in ihrer Bindung an bildungsgeschichtlich je besonders konstituierte Subjekte kaum steuerbar sind, geraten in den etablierten Forschungszugängen oft aus dem Blick, damit auch deren vielfältigen Folgen, deren spezifischen Limitationen, und die Frage nach den für diese Prozesse notwendigen bzw. geeigneten einzigartigen interaktiven und institutionellen Formen.
Hochschulische Bildung sichtbar zu machen, ihr auf die Spur zu kommen (so der Titel der Tagung, aus der die hier versammelten Beiträge hervorgegangen sind) bedeutet deshalb die erfahrungsgebundenen und interaktiven Dimensionen von Hochschullehre und Hochschulleben ernst zu nehmen (Scheid et al., 2025). Damit rückt eine Perspektive in den Vordergrund, die an klassische und moderne Erziehungs- bzw. Bildungstheorien anschlussfähig ist und die Hochschule nicht nur als ein dem steuernden Zugriff prinzipiell offenem System, sondern auch als spezifische Lebenswelt, als Interaktionsraum und vor allem Ort lebendiger Erfahrung beschreibt. Die Beantwortung der Frage, welche Dimensionen der Institution im Sinne des gesellschaftlichen Innovationspotentials unabdingbar sind, kann mit dem Blick auf subjektgebundene Prozesse umfänglicher diskutiert werden.
Desiderata und Zielsetzung des Themenhefts
Hochschulforschung wird vielfach als interdisziplinäres Feld verstanden (Pasternack et al., 2025; Bülow-Schramm & Krempkow, 2014; Tight, 2013; Välimaa, 1998). Dieses Themenheft vereint wissenschaftliche Beiträge, die eine erziehungswissenschaftlich-bildungstheoretische Perspektive innerhalb der Hochschulforschung einnehmen, und geht der Frage nach, welche neuartigen und innovativen empirischen Erkenntnisse und theoretischen Impulse für das interdisziplinäre Feld der Hochschulforschung aus einer solchen Perspektive gewonnen werden können.
Eine zentrale Leerstelle betrifft die Frage, wie der traditionsreiche erziehungswissenschaftliche Bildungsbegriff, der sich offenkundig von den psychologischen oder soziologischen Verwendungsweisen des Begriffs abhebt oder ihnen gar entgegensteht (Bergman et al., 2012; Gruschka 2013; Kraler et al., 2025), fruchtbar gemacht werden kann, um hochschulische Praxis, Erfahrungsräume und Interaktionslogiken anders zu verstehen. Während Lern-, Kompetenz- und Outputkonzepte die Forschung stark prägen, bleibt vielfach unklar, wie sich Bildungsprozesse in ihrer Eigenlogik manifestieren und Geschehnisse subjektive Bedeutung erhalten: etwa in Begegnungen zwischen Lehrenden und Studierenden, im Umgang mit wissenschaftlichen Gegenständen, in der architektonischen Gestaltung von Räumen, in habituellen Orientierungen, in institutionellen Normen oder in biographischen Selbstdeutungen.
Die Beiträge dieses Heftes knüpfen an diese Überlegungen an und untersuchen, auf welche Weise die an Hochschulen zu vermutenden Bildungsprozesse empirisch erschlossen werden können. Sie untersuchen, wie Subjekte sich im Kontakt mit Wissenschaft verändern, wie akademische Lebenswelten zu Bildungsräumen werden, welche Akteurslogiken in der Lehre wirksam werden und wie emergente, nicht intendierte und nicht steuerbare Dynamiken sichtbar werden können, deren Voraussetzungen Ergebnis politisch-praktischer Entscheidungen sind.
Methodisch sind die versammelten Beiträge in der qualitativen Sozial- und Bildungsforschung angesiedelt. Dies lässt sich damit begründen, dass Bildungsprozesse an Hochschulen sich nur dann empirisch fassen lassen, wenn ein methodischer Zugang gewählt wird, der offen ist für die Perspektiven der Beteiligten, ihre Erfahrungen und die Strukturiertheit der sozialen Situationen, die diese Erfahrungen stiften. Biographische Interviews, Interaktionsprotokolle, aber auch offizielle Dokumente, sofern sie unter dem Gesichtspunkt der ihnen inhärenten bildungsrelevanten Adressierungen betrachtet werden, stellen in diesem Zusammenhang wichtige Datenmaterialien dar. Damit leistet das Themenheft einen Beitrag zur theoretischen Schärfung des Bildungsbegriffs im Kontext von Hochschulforschung, zur Sichtbarmachung erziehungswissenschaftlicher Perspektiven und ihres Beitrags zu politisch-praktischen Erwägungen im Sinne der Gewährleistung innovativer hochschulischer Räume.
Thematische Zugänge der Beiträge
Die im Heft versammelten Beiträge zeichnen sich durch unterschiedliche methodische, theoretische und empirische Zugänge aus. Gemeinsam ist ihnen jedoch eine Perspektive, die Hochschulforschung nicht primär als Programm zur Qualitätsverbesserung, sondern als wissenschaftlich begründete Reflexion einer Bildungsinstitution zu verstehen, deren Auftrag über eine Entwicklung gesellschaftlich wünschenswerter Kompetenzen darin hinausreicht, dass dort spezifische bildungsbedeutsame Erfahrungen gemacht werden können, die in Wissenschaft gründen und das bildungsfähige Subjekt in seinem je individuell gelagerten Bildungsprozess erfassen. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich die Beiträge mit subjektiven Bildungsprozessen im Studium und den Selbstdeutungen von Studierenden (siehe die Beiträge von Freudhofmayer; Ivanova; Scheid und Lessky), Interaktionslogiken akademischer Lehre und der Frage, wie sich dort implizite Bildungsansprüche manifestieren (siehe Bers; König und Monske, Leonhard und Leonhard; Münte), methodologischen Überlegungen zum Erfassen emergenter Bildungsphänomene (siehe Balzer und Bellmann; Franzmann; Rhein), institutionellen Rahmenbedingungen, die Bildungsprozesse ermöglichen oder begrenzen (siehe Behm; Brück-Hübner; Draube; Klotz). Sie alle zeigen exemplarisch, wie durch eine bildungstheoretische Perspektive neue und vor allem genuin erziehungswissenschaftliche Impulse innerhalb der Hochschulforschung gegeben werden können.
Das Themenheft soll damit zum Einen die interdisziplinäre Wahrnehmung einer erziehungswissenschaftlich-bildungstheoretisch orientierten Hochschulforschung mit ihren methodisch-methodologischen Beiträgen befördern. Und zum Anderen soll es erziehungswissenschaftlich und bildungstheoretisch orientierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie entsprechend orientierte, in Gremien und an organisatorischen Stellen Entscheidende stärker in das bedeutende Feld der Hochschulforschung als Ort reflexiver Hochschulgestaltung einladen. Damit soll das Themenheft sowohl die bisherige Leserschaft der ZFHE erreichen, aber auch neue Lesende gewinnen, die zu Themen der Hochschulforschung arbeiten, aber mit der Zeitschrift aufgrund disziplinärer Grenzen bisher kaum in Berührung gekommen sind. Dies werden die Gastherausgebenden vor allem durch ihre universitären Netzwerke und Kanäle in der Bildungswissenschaft und Bildungsphilosophie im deutschsprachigen Raum erreichen.
Literaturliste
Bergman MM, Hupka-Brunner S, Meyer T, et al. (eds) (2012) Bildung - Arbeit - Erwachsenwerden: Ein interdisziplinärer Blick auf die Transition im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Wiesbaden: Springer VS.
Bremer H and Lange-Vester A (eds) (2022) Entwicklungen im Feld der Hochschule: Grundlegende Perspektiven, Steuerungen, Übergänge und Ungleichheiten. Weinheim, Basel: Beltz Juventa.
Bülow-Schramm M & Krempkow R (2014) Ein kritischer Blick von innen. Die Zukunft der Hochschulforschung auf dem Prüfstand. Die Hochschule 1/2014, 50-63.
Felt U and Fochler M (2024) Quality Assessment in Berufungsprozessen an Higher Education Institutions in Österreich: Eine analytische Bestandsaufnahme von Praktiken, Perspektiven und Herausforderungen. Studie im Auftrag der Universitätenkonferenz.
Freitag WK, Kerst C and Ordemann J (2022) Editorial: Hochschulzugang und Studium nicht-traditioneller Studierender: Die Situation in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) 17(4): 9–21.
Geier I, Hummer R, Milz S, et al. (2026) Transformatives Lernen im Hochschulkontext. Zeitschrift für Hochschulentwicklung 21(1).
Gruschka, A. (2013) Bildung–Kompetenz. In: Asdonk, J., Kuhnen, S. , Bornkessel, P. (Hrsg.): Von der Schule zur Hochschule. Analysen, Konzeptionen und Gestaltungsperspektiven des Übergangs. Münster u.a.: Waxmann (2013) S. 77-86.
Hagenauer G, Ittner D, Suter R, et al. (2018) Editorial: Evidenzorientierte Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre: Chancen, Herausforderungen und Grenzen. Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) 13(1): 9–24.
Huber L. (2019) “Bildung durch Wissenschaft” als Qualität des Studiums. Das Hochschulwesen 67(6), 154–159.
Hüther O and Krücken G (2016) Hochschulen: Fragestellungen, Ergebnisse und Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Hochschulforschung. Wiesbaden: Springer VS.
Kraler C, Schreiner C, Berger F, et al. (eds) (2025) Bildung und Sozialisation: Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.
Krempkow R, Geppert C and Wilhelm E (2025) Editorial: Profile bilden und Pfade öffnen. Wissenschaftliche Karrieren zwischen Struktur und Selbstgestaltung. Zeitschrift für Hochschulentwicklung 20(2): 9–14.
Krempkow R, Vettori O and Buß I (2021) Editorial: Studierbarkeit und Studienerfolg – zwischen Konzepten, Analysen und Steuerungspraxis. Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) 16(4): 9–24.
Lessky F (2024) First-in-Family students’ roots and routes into higher education: Familial dynamics as drivers for breaking intergenerational cycles of educational attainment. European Educational Research Journal. DOI: 10.1177/14749041241310058.
Nairz-Wirth E and Feldmann K (2018) Hochschulen relational betrachtet. In: AQ Austria (ed) Durchlässigkeit in der Hochschulbildung: Wien: Facultas, pp. 79–94.
Nairz-Wirth E and Feldmann K (2019) Übergang und Bildung. In: Niederer E and Jäger N (eds) Bildungsbenachteiligung: Positionen, Kontexte und Perspektiven. Innsbruck: Studienverlag, pp. 100–114.
Pasternack P, Reinmann G, Schneijderberg C, et al. (eds) (2025) Hochschulforschung: Forschung über Hochschule und Wissenschaft. Baden-Baden: Nomos.
Schäfer G (2023) What is higher education to contemporary students in Germany? Higher Education Quarterly. DOI: 10.1111/hequ.12464.
Scheid C, Münthe P, Groder M, et al. (2025) Bildungsprozessen auf der Spur. Welchen Beitrag kann die Erziehungswissenschaft zur Hochschulforschung leisten? Call for Paper. Tagung am 21. u. 22. November 2025.
Schiffecker S, Lessky F and Geppert C (2026) Gender Dimensions of Precarity in the Academic Job Market - A Comparative View of the United States and Austria. In: McNaughtan J and Wiseman AW (eds) The Emerald Handbook on International Higher Education: Navigating Workforce and Leadership Changes in a Digital Age. Leeds: Emerald Publishing Limited, pp. 179–202.
Tight M (2013) Discipline and methodology in higher education research. Higher Education Research & Development 32(1): 136–151.
Tupan-Wenno M, Camilleri AF, Fröhlich M, et al. (2016) Effective Approaches to Enhancing the Social Dimension of Higher Education.
Välimaa J (1998) Culture and Identity in Higher Education Research. Higher Education 36(2): 119–138.
Volk B, Barth P, Lehner M, et al. (2025) Editorial: Lehrkompetenzen für eine zeitgemäße Hochschullehre. Zeitschrift für Hochschulentwicklung 20(3).
Hinweise zur Zeitschrift
Die ZFHE ist ein referiertes Online-Journal für wissenschaftliche Beiträge mit praktischer Relevanz zu aktuellen Fragen der Hochschulentwicklung. Der Fokus liegt dabei auf den didaktischen, strukturellen und kulturellen Entwicklungen in Lehre und Studium. Dabei werden in besonderer Weise Themen aufgenommen, die als innovativ und hinsichtlich ihrer Gestaltungsoptionen noch als offen zu bezeichnen sind.
Die ZFHE wird von einem Konsortium von europäischen Wissenschaftler:innen herausgegeben. Weitere Informationen: https://www.zfhe.at.
Informationen zur Einreichung
Beiträge können in drei unterschiedlichen Formaten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden:
Ein Forschungsbeitrag sollte folgende Kriterien erfüllen:
- behandelt eine systematische Frage in trans-, inter- oder fachdisziplinären Zusammenhängen;
- hat eine Forschungslücke als Ausgangspunkt;
- weist eine umfangreiche Einbettung in den wissenschaftlichen Diskurs auf;
- verfügt über eine robuste methodische Herangehensweise;
- beinhaltet eine Reflexion der eigenen Arbeit;
- stellt das forschungsmethodische Vorgehen dar;
- setzt eine Methode ein, die sich sehr gut eignet, um die Forschungsfrage zu beantworten;
- stellt den wissenschaftlichen Diskurs reflektiert dar;
- bietet einen deutlich erkennbaren Mehrwert bzw. Beitrag zur Beantwortung der Forschungsfrage respektive zur Forschungsdiskussion;
- folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA 7-Stil, aktuelle Auflage);
- umfasst zwischen 20.000 und 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt; Literatur- und Autorenangaben).
Ein Forschungsgeleiteter Entwicklungsbeitrag sollte folgende Kriterien erfüllen:
- bietet eine Hochschulentwicklungsperspektive mit fundierter Forschungsbasierung;
- erörtert und differenziert ein systematisches Problem der Lehrentwicklung
- ist ein wissenschaftlich reflektierter „Institutional Research“-Beitrag
- wird durch einen Literaturüberblick unterstützt;
- erkennbare Adressierung der Wissenschafts-Praxis-Kommunikation und/oder der Verbindung zwischen den beiden Polen „Forschung und Entwicklung“;
- folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA 7-Stil, aktuelle Auflage);
- umfasst zwischen 20.000 und 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt; Literatur- und Autorenangaben).
In Entwicklungsbeitrag sollte folgende Kriterien erfüllen:
behandelt ein konkretes Problem der Hochschulentwicklung in der (eigenen)Hochschule;
- Praxisdesiderat;
- ist in die wissenschaftliche Diskussion und Literatur eingebettet (jedoch ohne den Anspruch, einen Überblick über die Literatur zu erhalten);
- bietet Anregungen zur Lehr- und Hochschulentwicklung ggf. mit Handlungsempfehlungen;
- folgt einer systematischen und transparenten Darstellung (z. B. keine unverständlichen Hinweise auf Spezifika und Details in einem Praxisfeld);
- arbeitet generalisierbare Aspekte und Faktoren im Sinne einer Theoriebildung heraus;
- ersichtliche Transferüberlegungen;
- Forschungsdesiderate sind benannt
- folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA 7-Stil, aktuelle Auflage);
- umfasst zwischen 20.000 und 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt; Literatur- und Autorenangaben).
Zeitplan
September 2026 – Deadline zur Einreichung des vollständigen Beitrags:Ihre Beiträge laden Sie im ZFHE-Journalsystem (https://www.zfhe.at) unter der entsprechenden Rubrik (Forschungsbeitrag, Forschungsgeleiteter Entwicklungsbeitrag, Entwicklungsbeitrag) für Jg 22/1 im Jahr 2027 in anonymisierter Form hoch; hierzu müssen Sie sich zuvor als „Autor:in“ im System registrieren.
November 2026 – Rückmeldung/Reviews: Sämtliche Beiträge werden in einem Double-blind-Verfahren beurteilt (s. u.).
Januar 2027 – Deadline Überarbeitung: Gegebenenfalls können Beiträge entsprechend Kritik und Empfehlungen aus den Reviews bis zu diesem Zeitpunkt von den Autor:innen überarbeitet werden.
März 2027 – Publikation: Im September/Oktober 2027 werden die finalisierten Beiträge unter https://www.zfhe.at publiziert und auch als Printpublikation erhältlich sein.
Review-Verfahren
Sämtliche eingereichten Beiträge werden in einem „double-blind“ Peer-Review-Verfahren auf ihre wissenschaftliche Qualität überprüft. Die Herausgeber:innen eines Heftes schlagen die Gutachter:innen für den jeweiligen Themenschwerpunkt vor und weisen die einzelnen Beiträge den Gutachter:innen zu; sie entscheiden auch über die Annahme der Beiträge. Die Auswahl der Gutachter:innen und der Begutachtungsprozess werden bei jedem Themenheft jeweils von einem Mitglied des Editorial Boards begleitet.
Formatierung und Einreichung
Um bei der Formatierung der Beiträge wertvolle Zeit zu sparen, möchten wir alle Autor:innen, von Beginn an bitten, mit der Formatvorlage zu arbeiten, die auf der Homepage der ZFHE heruntergeladen werden kann:
ZFHE Template deutsch
ZFHE Template englisch
Die Texte müssen bearbeitbar sein und z. B. in den Formaten Microsoft Word (.doc), Office Open XML (.docx), Open Document Text (.odt) oder als Plain Text (.txt) vorliegen; bitte keine PDF-Dateien einreichen. Die Beiträge werden zunächst in anonymisierter Fassung benötigt, um das Double-blind-Reviewverfahren zu gewährleisten. Bitte entfernen Sie hierzu sämtliche Hinweise auf die Autor:innen aus dem Dokument (auch in den Dokumenteigenschaften!). Nach positivem Reviewergebnis werden diese Angaben wieder eingefügt.
Noch Fragen?
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Claudia Scheid (claudia.scheid@uibk.ac.at) und Michaela Groder (michaela.groder@uibk.ac.at).
Bei formalen und organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Alessandro Barberi (alessandro.barberi@zfhe.at)
Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!
Claudia Scheid, Peter Münte, Michaela Groder und Franziska Lessky