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Europäische Hochschulallianzen (EUAs) entwickeln sich zunehmend zu kollektiven Akteuren innerhalb der europäischen Hochschulpolitik. Auf Grundlage der Meta-Organisationsforschung konzeptualisiert dieser Beitrag EUAs als sektorale Interessengruppen, deren Legitimität nicht allein aus institutioneller Koordination, sondern auch aus partizipativer Governance hervorgeht. Im Zentrum steht studentische Ko-Kreation als strategische Governance-Ressource, die sowohl interne Kohäsion als auch externe Repräsentationsfähigkeit stärkt. Empirische Beispiele aus EUGLOH zeigen, wie studentisch getragene Initiativen verteilte Autorität institutionalisieren und zur Legitimitätsbildung auf Allianzebene beitragen. Abschließend wird argumentiert, dass die politische Handlungsfähigkeit von EUAs eine strukturelle Verankerung partizipativer Ko-Governance voraussetzt

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