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Mission und Zielausrichtung

Die Zeitschrift für Hochschulentwicklung ist ein referiertes Online-Journal für wissenschaftliche Beiträge mit praktischer Relevanz zu aktuellen Fragen der Hochschulentwicklung. Der Fokus liegt dabei auf den didaktischen, strukturellen und kulturellen Entwicklungen in Lehre und Studium. Dabei werden in besonderer Weise Themen aufgenommen, die als innovativ und hinsichtlich ihrer Gestaltungsoptionen noch als offen zu bezeichnen sind.

 

Thematische Schwerpunkte

Die Zeitschrift erscheint mit 4 Heften pro Jahr und nimmt Entwicklungen in den folgenden Themenfeldern auf:

  • Didaktische Entwicklungen mit Bezug auf die studentischen Lernprozesse
  • Bildungswissenschaftliche Entwicklungen mit Relevanz für ein Studium
  • Entwicklungen im Hinblick auf die Studierendenpopulation
  • Entwicklung in der Steuerung von Lehre und Studium
  • Entwicklung in der hochschuldidaktischen Kompetenz von Lehrenden
  • Entwicklungen in der Rahmengestaltung für Studium und Lehre
  • Entwicklungen in der Steuerung von Innovationsprozessen
  • Entwicklungen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen

Mit einem englischen Themenheft pro Jahr möchte die ZFHE verstärkt die internationale Community über die Entwicklungen in den deutschsprachigen Ländern informieren.

 

Wissenschaftliches Profil

Methodologisch ist die ZFHE pluralistisch ausgerichtet. Empirisch-quantitative Beiträge sind ebenso willkommen wie solche, die ihre Fundamente in Ansätzen der qualitativen Sozialforschung, der Design-Based Research, der Aktions- und Handlungsforschung oder anderen elaborierten Methodologien haben. Daneben sind auch theoretisch-konzeptionelle Arbeiten möglich, sofern sie in ihrer Substanz innovativ und weiterführend ausgerichtet sind.

 

Zielgruppe

Die ZFHE versteht sich als Bindeglied zwischen Hochschulforschung und reflektierter Praxisgestaltung. Neben der wissenschaftlichen Community mit einem Schwerpunkt in der Hochschulforschung ist die die Gruppe der neuen Hochschulprofessionellen ("Third Space") eine zentrale Zielgruppe der ZFHE.

 

Rubriken

Wissenschaftliche Beiträge innerhalb und außerhalb des Schwerpunktthemas (= freie Beiträge) sollten folgende Kriterien erfüllen: Der Beitrag...

  • bietet innovative Perspektiven, Argumente, Problemanalysen etc. auf das Schwerpunktthema; wird der Beitrag außerhalb des Schwerpunktthemas eingereicht, sollte ein Kernthema der Hochschulentwicklung aufgenommen werden;
  • fokussiert wesentliche Aspekte des Schwerpunktthemas bzw. des selbst gewählten Gegenstandsbereiches;
  • ist theoretisch fundiert, d. h. er bietet eine deutliche Anbindung an den wissenschaftlichen Diskurs zu dem bearbeiteten Thema;
  • bietet zumindest in Teilen einen Zugewinn an wissenschaftlichen Erkenntnissen;
  • macht die Methodik der Erkenntnisgewinnung transparent;
  • folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA-Stil, 6. Auflage);
  • umfasst maximal 33.600 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt, Literatur- und Autorenangaben).

Werkstattberichte beziehen sich auf die instruktive Darstellung von Praxiserfahrungen, 'Good Practice', Gestaltungskonzepten, Modellvorhaben etc.
Werkstattberichte sollten folgende Kriterien erfüllen:

  • Potential zum Transfer auf andere Praxisbereiche;
  • Herausarbeitung generalisierbarer Aspekte und Faktoren im Sinne einer Theoriebildung;
  • Systematik und Transparenz der Darstellung (z. B. keine unverständlichen Hinweise auf Spezifika und Details in einem Praxisfeld);
  • ggf. konsistente Befolgung einschlägiger Regeln der Zitation (APA-Stil, 6. Auflage);
  • Umfang von maximal 21.600 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt, Literatur- und Autorenangaben).

Achtung: Als freie Beiträge (Einreichungen außerhalb der in den Calls skizzierten Schwerpunkte) werden nur wissenschaftliche Beiträge akzeptiert!

 

Neukonzeption der Rubriken: gültig ab 2022, Heft 17/1 (Übergangsphase)

Forschungsbeiträge sollten folgende Kriterien erfüllen: Der Beitrag ...

  • behandelt eine systematische Frage in trans-, inter- oder fachdisziplinären Zusammenhängen;
  • hat eine Forschungslücke als Ausgangspunkt;
  • weist eine umfangreiche Einbettung in den wissenschaftlichen Diskurs auf;
  • verfügt über eine robuste methodische Herangehensweise;
  • beinhaltet eine Reflexion der eigenen Arbeit;
  • stellt das forschungsmethodische Vorgehen dar;
  • setzt eine Methode ein, die sich sehr gut eignet, um die Forschungsfrage zu beantworten;
  • stellt den wissenschaftlichen Diskurs reflektiert dar;
  • bietet einen deutlich erkennbaren Mehrwert bzw. Beitrag zur Beantwortung der Forschungsfrage repektive zur Forschungsdiskussion;
  • folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA-Stil, aktuelle Auflage);
  • umfasst zwischen 20.000 und 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt, Literatur- und Autor*innenangaben).

Forschungsgeleitete Entwicklungsbeiträge sollten folgende Kriterien erfüllen:

  • bietet eine Hochschulentwicklungsperspektive mit fundierter Forschungsbasierung;
  • erörtert und differenziert ein systematisches Problem der Lehrentwicklung;
  • ist ein wissenschaftlich reflektierter „Institutional Research“-Beitrag;
  • wird durch einen Literaturüberblick unterstützt;
  • erkennbare Adressierung der Wissenschafts-Praxis-Kommunikation und/oder der Verbindung zwischen den beiden Polen „Forschung und Entwicklung“;
  • folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA-Stil, aktuelle Auflage);
  • umfasst zwischen 20.000 und 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt, Literatur- und Autorenangaben).

Entwicklungsbeiträge sollten folgende Kriterien erfüllen:

  • behandelt ein konkretes Problem der Hochschulentwicklung in der (eigenen) Hochschule;
  • Praxisdesiderat;
  • ist in die wissenschaftliche Diskussion und Literatur eingebettet (jedoch ohne den Anspruch, einen Überblick über die Literatur zu erhalten);
  • bietet Anregungen zur Lehr- und Hochschulentwicklung ggf. mit Handlungsempfehlungen;
  • folgt einer systematischen und transparenten Darstellung (z. B. keine unverständlichen Hinweise auf Spezifika und Details in einem Praxisfeld);
  • arbeitet generalisierbare Aspekte und Faktoren im Sinne einer Theoriebildung heraus;
  • ersichtliche Transferüberlegungen;
  • Forschungsdesiderate sind benannt;
  • folgt konsistent einschlägigen Regeln der Zitation (APA-Stil, aktuelle Auflage);
  • umfasst zwischen 20.000 und 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen sowie Deckblatt, Literatur- und Autorenangaben).

Freie Beiträge (Einreichungen außerhalb der in den Calls skizzierten Schwerpunkten) können sich an jeder der drei Kategorien orientieren!

 

Call for Papers

Call zum Themenheft 17/3

Akademische Kultur und Wissenschaftsfreiheit angesichts der Digitalisierung von Lehren und Lernen

Herausgeber*innen: Ines Langemeyer (Karlsruhe), Ernst Schraube (Roskilde) & Peter Tremp (Luzern)
Erscheinungstermin: Oktober 2022

Die Deadline zur Einreichung von vollständigen Beiträgen ist der 4. Juli 2022.

Nähere Informationen im Call (HTML / PDF).

 

Call zum Themenheft 17/4

Hochschulzugang und Studium nicht-traditioneller Studierender: Die Situation in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Herausgeber*innen: Walburga Freitag (Hannover), Christian Kerst (Hannover), Jessica Ordemann (Hannover)
Erscheinungstermin: Dezember 2022

Die Deadline zur Einreichung von vollständigen Beiträgen ist der 20. Juni 2022.

Nähere Informationen im Call (HTML / PDF).

 

Call zum Themenheft 18/1

Massive Open Online Courses und ihre Rolle in der digitalen (Hochschul-)Lehre

Herausgeber*innen: Markus Ebner (TU Graz), Martin Ebner (TU Graz), Stefanie Schweiger (HPI Potsdam), Sebastian Serth (HPI Potsdam), Thomas Staubitz (HPI Potsdam)
Erscheinungstermin: März 2023

Die Deadline zur Einreichung von vollständigen Beiträgen ist der 28. Oktober 2022.

Nähere Informationen im Call (HTML / PDF).

 

Peer-Review

Sämtliche eingereichten Beiträge werden in einem "double-blind" Peer-Review-Verfahren auf ihre wissenschaftliche Qualität überprüft. Die Herausgeber/innen Heftes schlagen die Gutachter/innen für den jeweiligen Themenschwerpunkt vor und weisen die einzelnen Beiträge den Gutachterinnen und Gutachtern zu; sie entscheiden auch über die Annahme der Beiträge. Die Auswahl der Gutachter/innen und der Begutachtungsprozess werden bei jedem Themenheft jeweils von einem Mitglied des Editorial Boards begleitet.

 

Erscheinungsfrequenz

Die ZFHE erscheint in der Regel einmal im Quartal. Bei vielen Einreichungen zu einem Themenschwerpunkt werden in Ausnahmefällen Doppelhefte herausgegeben.

 

Open-Access-Richtlinie

Dieses Online Journal bietet freien Zugang (Open Access) zu seinen Inhalten - mit dem Ziel, die freie öffentliche Verfügbarkeit von Forschung einem weltweiten Wissensaustausch zugutekommen zu lassen.

Alle Beiträge werden zum freien Download angeboten.

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