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Education Design geht davon aus, dass physischer and virtueller Raum für den Lern- und Bildungsprozess gleich wichtig sind und legt den Fokus auf flexible Umgebungen und Mehrzwecklösungen für formelles und informelles Lernen. Mit den Veränderungen der digitalen Infrastrukturen erwartet man ebensolch grundsätzliche Veränderungen der Lehr- und Lernkultur. Um auf diese Umformungsprozesse zu reagieren, geht es darum, raum- und zeitabhängige und dennoch flexible Konzepte für Räume des Lernens zu entwerfen und Muster unterschiedlicher Arten des Lernens zu identifizieren und entwickeln.

Wo Technik an Bedeutung gewinnt, scheint Architektur häufig in den Hintergrund zu rücken. Für die Prozesse des informellen und formellen Lernens und die sich ständig verändernden Anforderungen scheint es aber dementgegen besonders notwendig, dass den Datatekturen und Architekturen größtmögliche Flexibiltät zugestanden wird. Räume des Lernens, die diesem Anspruch folgen, sollten - wie Medien - als gleichberechtigte Akteure in einem als Akteurinnen- und Akteuren-Netzwerk-Geschehen gedachtem Bildungsprozess verstanden werden.

13.01.2012 | Torsten Meyer, Timo Meisel & Konstanze Schuetze (Köln)

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