Ausgabe 21/2 der Zeitschrift für Hochschulentwicklung veröffentlicht

Veröffentlicht am 2026-06-10

Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung wurde veröffentlicht: Heft 21/2/2026 zum Thema „Europäische Hochschulallianzen in Aktion“, herausgegeben von M. Ebner, C. Van der Brug & E. Wilhelm

https://www.zfhe.at/index.php/zfhe/issue/view/96

Mit der European Universities Initiative (EUI) verfolgt die Europäische Kommission seit 2019 das Ziel, transnationale Hochschulallianzen als Universitäten der Zukunft zu etablieren. Diese Allianzen sollen die Zusammenarbeit europäischer Hochschulen in Bildung, Forschung und Innovation strukturell vertiefen, die Mobilität von Studierenden und Lehrenden erleichtern sowie gemeinsame, studierendenzentrierte Curricula und Forschungsstrategien entwickeln. Gleichzeitig wird der Anspruch formuliert, die europäischen Werte und die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents zu stärken und damit einen wesentlichen Beitrag zur Integration des Europäischen Hochschulraums zu leisten.

Call for Papers: ZFHE 22/2

Veröffentlicht am 2026-05-09

Call for Papers ZFHE 22/2

Der Beitrag der Hochschulen für eine offene, inklusive und demokratische Gesellschaft

Hrsg. C. Trautwein, R. Krempkow, O. Zimmermann, L. Leišytė & A.-L. Rose

Angesichts komplexer, drängender gesellschaftlicher Problemlagen wird von Hochschulen erwartet, nicht nur als Wissensvermittler, sondern auch als aktive Gestalter gesellschaftlicher Entwicklungen zu agieren. Hochschulen spielen eine zentrale Rolle dabei, transdisziplinäre Forschung zu fördern und praxisnahe Lösungen für wicked problems, wie Klimawandel, Umweltbelastung, Armut, gesellschaftspolitische Polarisierung und soziale Ungleichheit zu entwickeln. Gemeinsam mit Akteur:innen aus der Praxis sollen sie Lösungsansätze erarbeiten und ihre Umsetzung fördern, die sowohl akademische als auch gesellschaftliche Bedürfnisse adressieren und integrieren. Die Third Mission fordert Hochschulen auf, stärker zur Gesellschaft beizutragen, indem sie sich aktiv an der Lösung oben genannter Probleme beteiligen. Die Bewältigung dieser Aufgabe erfordert eine enge Verzahnung von Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft, wie sie in Quadruple‑Helix‑Modellen und durch transdisziplinäre Kooperationen adressiert wird.

Call for Papers: ZFHE 22/1

Veröffentlicht am 2026-05-09

Call for Papers: ZFHE 22/1

Bildungsprozesse in Studium und Lehre: Erziehungswissenschaftliche Beiträge zur Hochschulforschung

Hrsg. C. Scheid, P. Münte, M. Groder & F. Lessky

Zum Themenschwerpunkt

Die aktuellen Debatten zu Studium und Lehre sind von Fragen der Steuerbarkeit von Hochschulen, der Qualitätsentwicklung, der Karrierestrukturen im Wissenschaftssystem , der Verbesserung von Lehr-Lern-Prozessen und insbesondere auch zu erwünschter bzw. nicht erwünschter sozialer Zusammensetzung der Studierendenpopulation dominiert. Hochschulen werden wesentlich unter dem Gesichtspunkt von beeinflussbaren Input-Output-Beziehungen, dabei angelegten Maßstäben der Effizienz, der Nachhaltigkeit, der Diversität, sowie der erfolgreichen Vermittlung von systematisierten Kompetenzen betrachtet. Zur Erreichung dieser Forschungsziele ist ein interdisziplinärer Zugang innerhalb der Hochschulforschung unerlässlich.

Call for Papers: ZFHE 21/4

Veröffentlicht am 2026-05-09

Call for papers, ZFHE 21/4:

Kooperative Doktoratsprogramme als innovative und hybride Qualifizierungsräume: Governance, Karrierewege und Betreuung an Schnittstellen und in Spannungsfeldern

Hrsg. P. Reinbacher, B. Böckem & A. Pausits

Kooperative Doktoratsprogramme – also Promotionsmodelle, in denen Hochschulen mit anderen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder öffentlichen Organisationen zusammenarbeiten – sind aus mehreren Gründen ein aktuelles und relevantes Thema für die Hochschulforschung. Sie stehen exemplarisch für die Veränderungen im wissenschaftlichen Qualifizierungssystem, in dem klassische Universitätspromotionen längst nicht mehr die einzige Option zur Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses darstellen. Mit der steigenden Bedeutung von Inter- und Transdisziplinarität, von anwendungsorientierter Forschung und dem Bestreben vieler Institutionen, Wissenstransfer systematisch zu organisieren, entstehen neue Formen geteilter Verantwortung und gemeinsamer Betreuung.

Call for Papers: ZFHE 21/3

Veröffentlicht am 2026-03-23

Call for Papers: ZFHE 21/3

Digitale Souveränität und Governance. Zum Verhältnis von Medienpädagogik und Hochschulentwicklung

Herausgeber:innen: A. Barberi, S. Bedenlier, G. Zehetner & B. Zuliani

Erscheinungstermin: September/Oktober 2026

Hochschulen sind gerade angesichts der Digitalisierung als Organisationen und Institutionen in unterschiedliche Governance-Strukturen, gesellschaftliche Erwartungen und politische Steuerungsformen eingebunden. Sie reagieren dabei auf gesamtgesellschaftliche und politische Entwicklungen und Ansprüche. Diese wiederum sind im Informationszeitalter durch Prozesse der Mediatisierung geprägt, in den letzten Jahren vor allem auch durch die Verbreitung Künstlicher Intelligenz (KI), die unterschiedliche Zukunftsentwürfe für Gesellschaft, Hochschulen und Individuen denkbar machen. Digitale Infrastrukturen und KI-Systeme greifen dabei nicht nur in administrative Prozesse ein, sondern verändern die Bedingungen wissenschaftlicher Erkenntnisproduktion und damit auch die (medienpädagogischen) Voraussetzungen, Modelle und Theorien der Mediendidaktik und -erziehung.

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